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Alles für einen traumhaft guten Schlaf

Welche Schlafphasen gibt es?

Die Physiologie des Schlafes

Sehr umfangreich ist das Gebiet der Physiologie des Schlafes. Diese stellt inzwischen in der Medizin ein Teilgebiet dar. Es wird dann auch von der Somnologie oder von der Schlafmedizin gesprochen. Bekannt ist dieser Bereich außerdem als so genannte Schlafforschung.

Im Allgemeinen wird davon gesprochen, dass es drei große Schlafphasen gibt. Wie heißen diese Schlafphasen?

Dies sind der Leichtschlaf, der Tiefschlaf und der Traumschlaf. Diese gliedern sich noch weiter auf. Im folgenden beschreiben wir Ihnen die wichtigsten Schlafphasen und ihre wesentlichen Eigenschaften.

Die fünf Schlafphasen

Durch weitere Feingliederung kommt man auf fünf Einteilungen der Schlafphasen:

  • Stadium I: Einschlafphase
  • Stadium II: leichter Schlaf
  • Stadium III und IV: Tiefschlafphasen
  • den Traum- oder REM-Schlaf

Dabei erleben die Menschen oft einen mehrere Schlafzyklen während der Nacht, die aber nur etwa 90 Minuten anhalten. Während dieser Zeit des Schlafes gibt es insgesamt drei Phasen.

Beginnt die Nacht, folgt der Tiefschlaf, wobei nur wenig geträumt wird. Dies bedeutet also, dass die Traumphasen in dieser Phase kurz sind. Eine Verlängerung der Träume erfolgt einige Zeit später. Damit sich die Qualität des Schlafes auch auswirken kann, sollte der Rhythmus des Schlafens nicht vollkommen durcheinandergeraten. Damit wird das ideale Zusammenspiel der Schlafphasen gesichert und so kann der nächste Tag frisch und fit begonnen werden

Wie verlaufen die Schlafphasen?

Der komplette Vorgang des Schlafes wird neurophysiologisch gesteuert. Dabei kommt es zu einer unterschiedlichen Schlaftiefe über einen bestimmten Zeitraum. Gesteuert werden diese durch Teile des Gehirns. Es gibt hierbei Phasen, dass die Personen in einen so tiefen Schlaf sinken, so dass Versuche des Weckens sinnlos erscheinen. Dann wiederum gibt es Phasen, die von einem leichten Schlaf bestimmt sind. Wenn der Wechsel zwischen diesen beiden Phasen immer schneller stattfindet, führt dies dazu, dass schlafende Personen wach werden. In diesem Fall wird auch von einem Schlafrhythmus gesprochen.

Oft ist auch die Rede von einem gesunden Schlaf. Eine der während dieser Zeit stattfindenden Aktionen ist die Synchronisation von Nervenzellverbänden. So genannte Aktionspotenziale werden gemeinsam aktiviert. Alles was sich während des Schlafes abspielt, kann durch das EEG erkennbar werden. Dabei handelt es sich ja um die Elektroenzephalografie, die eine Messung darstellt. Hierbei können die verschiedenen Rhythmen innerhalb der Ruhezeit ganz deutlich werden. Es können verschiedene Stadien vorliegen, die ihre eigenen Wellen besitzen, wobei die Einstufung der Stadien eher willkürlich zustande kam.

Die Wachheit

Aufmerksamkeit

Hierbei gibt es Betawellen, die 14 bis 60 Hertz erreichen können.

Entspanntheit

Eine Person liegt dabei mit geschlossenen Augen. In diesem Fall sind Alphawellen von 8 bis 13 Hertz zu bemerken.

Die Schlafphasen

Stadium I – Einschlafphase

Gegeben ist ein leichter Schlaf mit der Phase kurz nachdem Einschlafen. Eben noch bei den Alphawellen sind jetzt im Gehirn die Thetawellen zu verspüren. Diese haben einen Wert von 4 bis 7 Hertz. Nicht mehr so angespannt wie während des Tages sind die Muskeln. Was im Umfeld passiert, wird nun immer weniger registriert.

Stadium II – leichter Schlaf

Noch immer kommen Thetawellen vor. Allerdings arbeiten die Gehirnwellen jetzt unregelmäßiger, was schon an den K-Komplexen liegt.

Stadium III – Tiefschlaf

Nun gleitenden die Einschlafenden in den Tiefschlaf hinüber. In diesem Fall können hier Deltawellen festgestellt werden, die kleiner als 4 Hertz sind und zudem die langsamsten Wellen überhaupt sind.

Stadium IV – Tiefschlaf

Das jetzige Stadium ist das Stadium des Tiefschlafs. Der gesamte Schlaf weist nun einen Anteil von über 50 Prozent an Deltawellen auf. Eine tiefere Schlafphase als diese gibt es nicht. Menschen, die zu diesem Zeitpunkt aufgeweckt werden, können leicht orientierungslos wirken. Allerdings werden in dieser Phase einige Menschen oft als Schlafwandler angetroffen. Und dann gibt es da noch das Sprechen im Schlaf.

Die Grenzen der Stadien III und IV sind so ein bisschen verschwommen, da es keine klare Festlegung gibt. Dabei wird bei einer Betrachtung stets auf beide Stadien geschaut.

REM Schlaf – Traumschlaf

Fast völlig anders als die vor geschilderten Stadien und Phasen verläuft der REM-Schlaf. Beim EEG ist hier beispielsweise eine Desynchronisation festzustellen. Verstärkt sind bei dieser Phase des Schlafes Betawellen festzustellen. Erhalten hat der Schlaf, der intensiv erforscht wird, seinen Namen durch die schnellen Bewegungen der Augen.

Ein Maximum an Relax-Gefühl ist für die Muskeln des Skeletts in der Phase des REM-Schlafes, auch als Traumschlaf bekannt, erreicht. Nur die Augen reagieren während dieser Zeit immer wieder. Doch auch beispielsweise die Steigerung des Blutdrucks sowie der Herzfrequenz sind jetzt gegeben, da die Zeit des Traumschlafes angebrochen ist. Die wechselnden Schlafphasen finden in der Nacht zwischen fünfmal und siebenmal statt. Zum Ende des Schlafes erfolgen vermehrt die REM-Phasen.

Im Alter verändert sich dann das Schlafverhalten der Menschen, die nachts nicht mehr so lange durchschlafen. Stattdessen wird lieber am Tage etwas geschlafen.

Wie die Schlafphasen bei jedem Menschen individuell aussehen und ob sie regelrecht sind, kann ein Schlafmediziner nach einer Nacht im Schlaflabor aufzeigen.

Schlafphasenwecker nutzen die einzelnen Schlafphasen für ein optimales Wecken aus.

Zu den Schlafphasenwecker Zu den Lichtweckern


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